Markthalle, Aldi und Giant Wiener Schnitzel. Budapest, Ungarn. 03.10.2014.

Am Ende der Freiheitsbrücke auf Pester Seite der Donau liegt die große Markthalle, einst Handelszentrum und Einkaufsort der Einheimischen. Heute gibt es nur noch wenige Waren des täglichen Bedarfs, und die entsprechenden Kunden. Verkauft wird vor allem an Touristen: Paprika, Salami, Kunsthandwerk, etwas Obst, Gemüse, Fisch. Selbstverständlich zu Preisen, die diejenigen der Supermärkte auf der grünen Wiese (von denen es viele, sehr viele gibt) weit übertreffen. Den Touristen sitzt das Geld aber bekanntlich locker in der Tasche, der Laden ist voll. Vielleicht voller, als bei der Eröffnung 1897. Damit das gemeine Volk aber nicht ganz unberücksichtigt bleibt, gibt es im Untergeschoss Alltagswaren zu Discountpreisen. Dem Albrecht-Bruder-Süd seit Dank! Auch dafür, dass er dem nach dem vielen Paprika-Salami-Krimkrams-Eindrücken heimatsuchenden deutschen Touristen die Werbetafel auch gleich noch übersetzt. Das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen!

Direkt aus der Halle heraus zu flüchten, hilft leider auch nur sehr bedingt. Auf der Straßenseite gegenüber serviert das Café Anna schlechten Espresso mit 15% Zwangs-Service-Aufschlag und die Straße ein kleines Stück weiter wird man von Giant-Schnitzeln erschlagen.

Also besser zur Türe raus gleich links über die Freiheitsbrücke (nomen est omen), dort liegt auf der anderen Seite das Gellért-Bad. Entspannung in feinstem Jugendstil.

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